Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste,

 

BGM HART neu

 

ich darf Sie alle recht herzlich willkommen heißen im Informationssystem unserer Gemeinde.
Unsere Seiten im Internet sollen Ihnen die Möglichkeit bieten, sich umfassend über unsere Gemeinde zu informieren. Diese Seiten bieten Ihnen aber auch die Gelegenheit, die Vielfalt an Vereinen in unserem Ort mit ihrem Angebot der Freizeitgestaltung kennen zu lernen. Nutzen Sie dieses reichhaltige Angebot zur Kontaktaufnahme und zur Begegnung.

Liebe Gäste, ich möchte Ihnen nun, in geraffter Form, unseren Ort etwas näher vorstellen.

Die Gemeinde Fuchsstadt hat eine reichhaltige Geschichte aufzuweisen. Sie zählt zu den Altsiedlungen in Franken.

Ein Flachgrab der Jungsteinzeit (2000 v. Chr.) sowie Höckergräber aus der Bronzezeit (bis 1000 v. Chr.) sind Funde aus vorgeschichtlicher Zeit. Erstmals wird Fuchsstadt (Fuhstatt) in einer Urkunde vom 19.03.907 erwähnt, in der König Ludwig (das Kind) einen Gütertausch zwischen den Klöstern Echternach am Rhein und Fulda bestätigt. Als Grenzort war Fuchsstadt den dauernden Machtkämpfen des Hochstiftes Würzburg und des Klosters Fulda ausgesetzt und teilweise zweigeteilt. Das obere Teilstück mit der Kirche war würzburgerisch, die untere Hälfte mit dem Ziehbrunnen und der Schenkstatt war fuldisch. Die größere Macht und auch die größeren Rechte waren aber meist Privileg des Würzburger Fürstbischofs. Diesen Umständen als Grenzort hat die Gemeinde die wunderschöne Pfarrkirche zu verdanken, ein Kleinod im unteren Saaletal. Die Pläne stammen von Johann Michael Fischer, einem Schüler des genialen Barockbaumeisters Balthasar Neumann. Der Innenraum mit herrlichen Stuckmarmorarbeiten an der Kanzel und den drei Altären wurden von Materno Bossi gestaltet.

In der Zeit des Umbruchs (1802 – 1816) kam Fuchsstadt – im Einflußbereich des Hochstiftes Würzburg liegend – an die Krone Bayerns.

In der großen Gebietsreform in Bayern konnte die Gemeinde ihre Selbstständigkeit bewahren und gründete zum 01. Mai 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem Markt Elfershausen.

Heute, nachdem wir die Schwelle zum 3. Jahrtausend überschritten haben, können wir sagen, dass trotz zeitgemäßer Ausrichtung, Tradition und Brauchtumspflege in unserem Ort noch einen hohen Stellenwert einnehmen. Dieses neben- und miteinander von Altbewährtem und Neuem zu verbinden und zu erhalten, wird auch in Zukunft Ziel unseres Bestrebens sein.

Ihr
Peter Hart
1. Bürgermeister

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